Kleine Stadt in großer Natur:
Seit über 100 Jahren ist Geising ein begehrter Urlaubsort
Die Stadt Geising wurde 1374 erstmals urkundlich erwähnt. Damals regierte der berühmte Kaiser Karl IV. das Reich. Das Stadtrecht erhielt Geising 1462, also genau 30 Jahre vor der Entdeckung Amerikas. Durch Zinnfunde angelockt siedelten bald die ersten  Bergleute in diesem Teil des Ost-Erzgebirges. Über 500 Jahre lang wurden Silber und Zinn aus dem Gestein geholt. Erst vor gut 100 Jahren endete der Bergbau in Geising und Umgebung. Mit seinem Auslaufen beginnt dann auch schon Geisings Geschichte als Urlaubsort, besonders als Wintersportort.



Dank ihrer besonderen Lage entwickelte sich die Stadt zu einem  touristischen Anziehungspunkt. Die vielen Sport- und Freizeitangebote, die saubere Höhenluft und die wunderschönen Wanderwege der Gegend zogen und ziehen Naturliebhaber aus den sächsischen Großstädten an, vor allem aus Dresden. Seltsam: Touristen aus aller Welt besuchen Dresden. Und was machen die Dresdner? Sie besuchen Geising. Schon seit 1890 führt die Müglitztalbahn aus dem oberen Elbtal von Heidenau bis hierher.  Die 38 km lange Strecke ist eine der steilsten noch in Betrieb befindlichen Eisenbahnlinien Deutschlands. Sie folgt weitgehend dem Verlauf des Flusses Müglitz und erschließt das wohl landschaftlich schönste Tal in Sachsen. Zur Zeit ist die Bahn wegen einer notwendigen Generalüberholung nicht in Betrieb.

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Die Gäste schätzen an Geising auch das schmucke Ortszentrum. Es steht als historische und gut erhaltene Siedlungsanlage weitgehend unter Denkmalschutz.
Da die Stadt im Laufe ihrer Entwicklung von größeren Bränden verschont wurde, blieb ihr Grundriss seit dem 16. Jahrhundert fast unverändert erhalten.

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Die Wintersportler lieben den Ort, weil er mit seinen Abfahrten und Loipen windgeschützt zwischen den Bergen liegt und weil man in Geising und seiner näheren Umgebung eine Vielzahl von Wintersport-Möglichkeiten aller Schwierigkeitsgrade findet. Zum selben Skigebiet gehören neben dem Geisinger Hang mit zwei Liften und einem Anfänger-Lift  der Hang im benachbarten Altenberg mit verschiedenen, anspruchsvollen Pisten und nur rund 10 Kilometer vom Waldhotel am Aschergraben entfernt, am markanten Steilabfall des Erzgebirges, auf tschechischer Seite der „Stürmer“ (Bournak) mt fünf Pisten, darunter schwarze, rote und blaue. In Altenberg finden im Februar 2008 auf der Bobbahn die Weltmeisterschaften im Bob- und Skeletonfahren statt. Schon im November werden dort die ersten Mannschaften das Training aufnehmen.Die Geisinger Abfahrt ist kaum 900 Meter Fußweg vom Walhotel am Aschergraben entfernt. Der höchst gelegene Punkt im Ort ist der Gipfel des 824 Meter hohen Geisingberges, die zweithöchste Erhebung die Kohlhaukuppe mit 786 Metern.

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Der berühmteste Sohn der heutigen Stadt Geising, die aktuell rund 3200 Einwohner hat, ist übrigens George Bähr (1666–1738), der Baumeister der Dresdner Frauenkirche.
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Logo_Waldhotel_Aschergraben Waldhotel am Aschergraben, Geising, Teplitzer Str. 36