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SCHLOSS- UND BURGRUINE FRAUENSTEIN Besuch beim "Dicken Merten Kurz nachdem im Erzgebirge das erste Silber gefunden wurde (1168), ließ der Markgraf zu Meißen die imposante Wehranlage auf einem etwa 680 m hohen Granitfelsen oberhalb des Ortes Frauenstein erbauen. Die Burg diente der Sicherung der herrschaftlichen Landnahme und der Wege über das Gebirge. Beim verheerenden Stadtbrand im Jahre 1728 fiel sie den Flammen zum Opfer und ist seither Ruine. |
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| Zeugen der über 800jährigen Geschichte der Burg sind unter anderem der Dicke Merten, ein trutziger Wohnturm aus dem 14. Jahrhundert und die 1,5 Meter dicke Ringmauer, mit ihren ehemals zahlreichen Türmen. Das Leben innerhalb der Burgmauer wird durch die teilweise erhaltene Küche, den Keller, die Burgkapelle, das Gefängnis und zwei Stuben lebendig. Unterhalb der Burg baute man im 16. Jahrhundert ein Renaissanceschloss, das heute unter anderem das Gottfried-Silbermann-Museum beherbergt, in dem Leben und Werk des berühmtesten sächsischen Orgelbauers gezeigt wird. |
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| Wie kommt man vom Waldhotel am Aschergraben dorthin? Auto: Biegen Sie links in die Teplitzer Straße ein und fahren in Richtung Geising. Fahren Sie durch Geising und Altenberg hindurch und folgen der Ausschilderung Richtung Neurehefeld – Hermsdorf – Frauenstein (Fahrtzeit zirka 30 Minuten). |
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