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BESUCHERBERGWERK ZINNWALD Unter Tage an die deutsch-tschechische Grenze Für das Bergbaugeschehen beiderseits der Landesgrenze von Sachsen und Böhmen ist der im Jahre 1686 angesetzte Tiefe-Bünau-Stollen höchst wichtig gewesen. |
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| In diesem Stollen wurde 1992 ein räumlich sehr ausgedehntes Besucherbergwerk eröffnet, das durch die Befahrung imposanter Schauorte in den „Flöz“- Abbauen und der gewaltigen „Reichtroster Weitung“ bleibende Eindrücke von der faszinierenden Arbeitswelt des Bergmanns unter Tage gewährt. An der markierten Grenzlinie in der „Schwarzwänder Weitung“ wird die über die Jahrhunderte hinweg erfolgte grenzüberschreitende Bebauung dieser Lagerstätte zwischen Sachsen und Böhmen erlebbar. Untertage ist auch ein zünftiger Bergschmaus an einer rustikalen Tafel für Gruppen möglich. Die bedeutsame Erzlagerstätte von Zinnwald war auf böhmischer Seite in der Mitte des 15. Jahrhunderts entdeckt worden. Im sächsischen Teil begann der Bergbau erst in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts. In dieser Zeit finden auch die ersten Siedler des späteren Bergfleckens Zinnwald Erwähnung. Der traditionsreiche Bergbau beschränkte sich zunächst auf die Gewinnung von Zinnerzen, in der Mitte des 19. Jahrhunderts kam der Abbau von Wolframerzen dazu, und seit 1890 wurde außerdem noch „Zinnwaldit“ (Lithiumglimmer) bis zum Ende des 2. Weltkrieges mit gefördert. Die Führungen unter Tage finden ausschließlich mit Begleitpersonal statt. Die Höchstanzahl der Gäste pro Führung ist 30 Personen. Gruppen sollten sich vorher möglichst anmelden. Schutzkleidung und Geleucht werden gestellt, festes Schuhwerk ist empfehlenswert. Die Temperaturen unter Tage liegen bei etwa 8° bis 10°C. Schon ab 6 Jahren können Kinder diese interessante Tour mitmachen. Ein Teil des Bergwerks ist behindertengerecht hergerichtet worden. Drei speziell umgebaute Rollstühle stehen für den Behindertentransport durch Begleitpersonen zur Verfügung. Für eine solche Sonderführung ist eine vorherige Terminvereinbarung nötig. |
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| Wie kommt man vom Waldhotel am Aschergraben dorthin? Zu Fuß: Aufstieg über die Waldtreppe des Hotels bis zum Aschergraben. Dann links zum Goetheweg bis zum Besucherbergwerk. Der Weg ist ein Spaziergang. In wenigen Minuten ist man dort. Auto: : Fahren Sie rechts in die Teplitzer Straße. Nach wenigen Minuten sehen Sie auf der rechten Seite den Parkplatz des Besucherbergwerks. |
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